Pelletheizsysteme

Pelletheizsysteme

Grundsätzlich gilt, dass Holzpellets ein CO2-neutraler Brennstoff sind, denn bei der Verbrennung von Holz wird lediglich das CO2 freigesetzt, welches im Holz zuvor bei dessen Wachstum gebunden wurde. Auch wenn man, um genauer zu sein, die CO2-Freisetzungen aus Forstwirtschaft, Transport und Herstellung einberechnet, kommen Holzpellets noch sehr gut weg, was das CO2-Äquivalent angeht. Die Werte von Heizöl oder Erdgas liegen ca. acht- bis zehnmal so hoch.

Heizleistung von Pellets

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus reicht eine Lagerkapazität von etwa sechs Tonnen aus. Das entspricht einer Heizölmenge von etwa 3000 Litern und sollte den Jahresbedarf problemlos decken. Zur Verfeuerung der Pellets bieten inzwischen fast alle namhaften Hersteller vollautomatische Spezialheizkessel an. Dank der Pelletsfeuerung kann die Leistung dieser Anlagen zwischen 5 bis 15 kW moduliert werden. Die Brennstoffzuführung wird dabei über eine Förderschnecke direkt aus dem Vorratsraum heraus realisiert.

Es gibt viele Gründe, die für den Einsatz von Holzpellets als Brennstoff sprechen. Hierbei handelt es sich neben den Vorteilen für die Umwelt vor allem auch um ökonomische Vorteile:

  1. Neben einer Verringerung des Kohlenstoffoxidausstoßes kommt es bei der Verbrennung von Pellets auch zu einem geringeren Ausstoß an Schwefeldioxid. Da dieses Gas maßgeblich zur Bildung von saurem Regen beiträgt und für das Sterben unserer Wälder mitverantwortlich ist, leistet die Verbrennung von Pellets auch einen Beitrag zum Schutz unserer Wälder.
  2. Umweltverschmutzungen in Folge von Tankerunglücken und Lecks in Gaspipelines entfallen bei der Verwendung von Pellets als Brennstoff. Auch die Gefahr von Explosionen, Bränden und Grundwasserverunreinigungen bei der Lagerung des Brennstoffes ist im Vergleich zu den fossilen Energieträgern deutlich geringer.